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Deutsches Filmmuseum rüstet auf LED um
Das 1949 gegründete Deutsche Filmmuseum am Museumsufer Schaumainkai 41 in Frankfurt am Main ist eines von sechs Filmmuseen in Deutschland. Anlässlich der Sanierung und Neugestaltung der Ausstellungs- flächen wurde dieses durch das Bartenbach LichtLabor vollständig auf LED-Beleuchtung umgerüstet.
Das Deutsche Filminstitut ist das älteste filmwissenschaftliche Institut der Bundesrepublik. In der Dauerausstellung des Museums werden Ausstellungsstücke aus der Filmgeschichte sowie Arbeits- mittel und -schritte der Filmproduktion vorgestellt. Daneben finden jährlich vier Sonderausstellungen statt, welche sich speziellen Bereichen der Kinematografie und einzelnen Filmgenres sowie gesell- schaftlichen Themen und deren visuellen Verarbeitung widmen.
Neben einem kleinen Kinosaal, in welchem den Besuchern kurze Dokumentationen präsentiert werden, beherbergt das Museum seit 1971 ein kommunales Kino. Dieses städtische Filmtheater führt filmhistorisch bedeutsame und experimentelle Filme sowie Filmreihen über Regisseure, Schau- spieler und Länder vor. Ergänzend hierzu werden Vorträge und Diskussionen angeboten.
Das öffentlich zugängliche Archiv erfasst über 80.000 Filmkopien, Dokumente, Fotografien und Skizzen zum Thema Film.
Im Rahmen der Modernisierungsmaßnahmen befand sich das altertümliche Deutsche Filmmuseum auf der Suche nach einer innovativen Lichttechnik, welche die neu präsentierten und angeordneten Ausstellungsobjekte optimal beleuchten. Um neben dem normalen Museumsbetrieb, Ausstellungen als auch Highlights wie Filmpremieren mit hochrangigem Publikum und Schauspielern zu ermög- lichen, wurden für das neue Foyer, welches ebenfalls als Empfangsraum genutzt werden kann, flexible Lichtszenarien notwendig. Weiters sollte die effiziente Lichtlösung am Tag und in der Nacht unterschiedliche Lichtszenarien ermöglichen. Dynamisch wechselnde Lichtfarben versetzen das Foyer und die Wände mit unterschiedlichen Akzenten.
Die Herausforderung lag in der Planung und Umsetzung einer integrierten Lichtlösung, welche neben dem Denkmalschutz die klaren Gestaltungsanforderungen der Architektur und Ausstellung berück- sichtigt. Weiters galt es im Rahmen des zur Verfügung stehenden Budgets für die vereinbarten Ziele eine geeignete Lichtlösung auf LED-Basis auszuwählen.
Das Bartenbach LichtLabor legte insbesondere Wert auf eine qualitativ hochwertige Beleuchtung, welche eine angenehme Raumatmosphäre erzeugt, um so optimale Bedingungen für die Museums- besucher zu bieten.
Für die Grundbeleuchtung des gesamten Museums wurde die vielfach prämierte LED-Lösung AURILUX ausgewählt. Mit dem auriLUX®-Lichtsystem ist ein durchgängiges lichttechnisches Konzept realisiert, das den Nutzern eine ausgezeichnete Wahrnehmungsqualität ermöglicht. Diese in die Decke integrierbare LED-Lösung zeichnet sich durch eine spezielle Linsentechnologie aus, die eine optimale Ausleuchtung und durch ihre gleichmäßige Beleuchtungsstärkeverteilung einen blendungsfreien, hohen visuellen Komfort bewirkt. Die patentierte Linsenoptik bündelt den gesamten Lichtstrom der LED in einem spezifischen Brennpunkt vor der Unterkante der Linse. Durch die kleine Blendenöffnung wird das Licht so gezielt nach außen geführt, dass der Strahlungsbereich auf einen Winkel von 30° begrenzt ist. Damit werden Blendungen und zu hohe Leuchtdichten im Gesichtsfeld vermieden.
Dank der rotationssymmetrischen Lichtverteilung der Linse wird das Licht gleichmäßig in alle Richtungen abgestrahlt. Die öffentlichen Bereiche und Ausstellungsflächen erhalten hierdurch eine optimale Ausleuchtung. Gegenüber Leuchtstoff- lampenlicht weist dieses Lichtsystem alle Vorteile einer punktförmigen LED auf: Mehr Brillanz, eine bessere Farbwiedergabe und ein kontinuierlicheres Lichtspektrum, das dem Spektrum von Tageslicht am nächsten kommt. Damit bietet diese LED-Type zurzeit die besten Lichteigenschaften für die menschliche Wahrnehmung. Nicht zu vergessen sind auch ihre positiven energetischen Eigenschaften und ihre hohe Lebensdauer von durchschnittlich über 60.000 Stunden, denn durch die niedrigeren Stromkosten und den geringeren Wartungsaufwand tragen sie zu einer deutlichen Betriebskosteneinsparung bei. Durch die fast unsichtbaren Lichtaustrittsöffnungen integrieren sich die LED-Strahler sehr dezent in die Raumarchitektur und sorgen so für ein gleichmäßiges Erscheinungsbild. Die abklappbaren Deckenelemente, in die das Lichtsystem eingelassen ist, ermöglichen zudem eine leichte Wartung.
Neben den freien Ausstellungsbereichen für Wechselausstellungen und Künstlerausstellungen wurde die Dauerausstellung zum Schutz der Objekte in Vitrinen platziert. Unterschiedliche optische Linsensysteme ermöglichen eine optimale Zonierung der Objekte. Die gelungene Hintergrundbeleuchtung der in den Vitrinen befindlichen Fotos und ergänzenden Informationen konnte mittels linearen LED-Profilen erreicht werden. Freistehende Vitrinen werden durch flexibel einstellbare LED-Strahler aus der Decke heraus beleuchtet.
Im Kino ermöglicht ein in die Decke integriertes asymmetrisches LED-Strahlersystem eine optimale Wandbeleuchtung des Kinosaals. Die Wiedereröffnung mit der neu konzipierten Dauerausstellung erfolgte im August 2011.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Deutschen Filminstitut oder direkt zum Deutschen Filmmuseum.






