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2017-01-27

Dänischer Lichtpreis 2016 geht an Nørreport Station

 

Das Lichtkonzept für den meist frequentierten Bahnhof Dänemarks, der von Bartenbach lighting design, Gottlieb Paludan Architekten und COBE umgestaltet wurde, gewinnt den Dänischen Lichtpreis 2016.

Die Neugestaltung der Nørreport Station in Kopenhagen machte aus einem chaotischen Umsteigeknoten einen sicheren und ansprechenden öffentlichen Raum, den täglich 250.000 Menschen nutzen. Die Bewegungslinien auf dem Platz ergeben ein Muster, das als Grundlage für die Organisation des Raums dient. Zwischen den Bewegungslinien platzierten die Architekten die notwendigen Bauten unter skulpturalen Betondächern. 

Das Lichtkonzept unterstreicht die Offenheit und Transparenz des Stadtraums. Es beschränkt sich auf wenige Elemente, die die Besonderheiten des Ortes hervorheben. Elf Lichtsäulen kaschieren nicht nur die notwendigen Lüftungskanäle für die unterirdischen Bahnsteige, sie leiten auch nachts die Menschen über den Platz und fungieren als Landmarken. Passanten können das bläulich kühle Licht schon von weitem sehen. Die Intensität des Lichtes nimmt nach oben hin ab.

Die weißen Betondächer überspannen Abgänge, Kioske oder Toiletten. Warmes Licht macht die Flugdächer zu „Lichtmagneten“. Die abgesenkten Fahrradparkplätze ermöglichen Blicke über den Platz. Lichtpunkte beleuchten die Fahrradständer und sorgen für elegante und gut organisierte Fahrradabstellplätze.

Mit dem 2. Preis wurde die Psychiatrische Klinik in Slagelse, Dänemark, von Karlsson Arkitekter/VLA ausgezeichnet. Eine zentrale Rolle im Projekt spielt das Lichtkonzept von Bartenbach lighting design, das Tageslicht bestmöglich nutzt und biologisch wirksames Licht in den Klinikalltag integriert.

Die anderen nominierten Projekte waren das Roskilde Rock Museum Ragnarock und der neue Fußgänger- und Fahrradtunnel bei der Nordhavn Station.

Fotos: Gottlieb Paludan Architects & Jens Lindhe